Wandern und Kultur, im Detail

download (1)-1623065230..png Druckversion: Wandern und Kultur, 11 Tage

1. Tag: Anreise nach Tiflis/Tbilisi
Transfer vom Flughafen zum Hotel Old Metekhi in der Altstadt. Gute Mittelklasse, denkmalgeschützt, spektakulär über dem Fluss Mtkvari.

2. Tag: Tiflis StadtTour
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Komme in der neuen Umgebung langsam an, wir zeigen Dir die Altstadt. Tbilisi wurde im 4. Jhdt n. Chr. Von König Wachtang Gorgasali gegründet, der sie nach den örtlichen warmen Quellen benannte (tbili heisst auf Georgisch warm). Die Bäderkultur ist bis heute lebendig geblieben, Du wirst das Bäderviertel kennenlernen.
In seiner bewegten Geschichte wurde Tiflis von verschiedenen Kulturen erobert. Spüre das Aufeinandertreffen von Orient und Okzident! Auf dem Spaziergang durch die engen Gassen triffst Du Synagoge, Moschee, römisch-katholische Kirche und zahlreiche orthodoxe Gotteshäuser nah beieinander an. Gut durchwirkt mit schönen Cafés und einladenden Restaurants. Erliege dem Charme von Tiflis! Übernachtung in der Altstadt, Hotel Old Metekhi.
wandern14-5 Std in der Stadt unterwegs, auf den Festungshügel geht’s mit der Gondelbahn
restaurant_6755Mittag- und Abendessen im Spezialitätenrestaurant

3. Tag: Tiflis – Höhlenkloster David Garedscha – Tiflis
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Ein Tag der Gegensätze – von der quirligen Hauptstadt in die karge Steppenlandschaft
David Garedschas. Auf fast 1000 m, direkt an der Grenze zu Aserbaidschan, liegt
zurückgezogen das Höhlenkloster David Garedscha. Es ist das berühmteste Kloster der 13 asyrischen Väter, die im 6. Jhdt die Klosterkultur nach Georgien brachten. Du kannst das Klostergelände bis zur Krete erklimmen und hast somit eine unvergessliche Aussicht auf die Ebene Aserbaidschans. Wer weniger gut zu Fuss ist, kann gemütlich beim Hauptkomplex verweilen und die ungewöhnliche, sehr reizvolle Landschaft geniessen. Übernachtung in Tiflis, Hotel Old Metekhi. 150 km, gesamt 4 Std Fahrt.
wandern1Kloster Garedscha: Wer trittsicher ist erklimmt die Krete 1.5 Std., Höhenunterschied 150m restaurant_6755Mittags Picknick, Abendessen im Spezialitätenrestaurant

4. Tag: Tiflis – Grosser Kaukasus – Wanderung Gergeti-Kirche/-Kloster
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Der Weg von Tiflis in den Grossen Kaukasus führt Dich über die Alte Heerstrasse, die Russland und Tiflis seit dem 1. Jhdt verbindet. Der Kreuzpass, 2379 m, ist der höchste Punkt dieser spektakulären Fahrt nach Stepanzminda (Heiliger Stefan) auf 1700m. Das kleine Städtlein unweit der russischen Grenze liegt am Fusse des Kasbek, 5047 m.
Wanderung zur Wallfahrtskirche Gergeti Dreifaltigkeit, 14. Jhdt, die oberhalb von Stepanzminda in den Wolken thront. Bei schönem Wetter wunderbare Aussicht. Übernachtung im neu gebauten „Alpenhaus“, mit Sicht auf den Kasbek. 155 km, 2,75 Std Fahrt.
wandern1Wanderung Gergeti-Kirche 3 Std., Höhenunterschied 450 m, Schwierigkeitsgrad: mittel restaurant_6755Mittags Picknick, Abendessen im Hotel

5. Tag: Stepanzminda – Dschuta, Wanderung Berg Tschauchi – Stepanzminda
chaukhi_berg  Im Kazbekgebiet chillt man und frau vor herrlicher Bergwelt
Die „georgischen Dolomiten“ warten! Die Wanderung zum Berg Tschauchi, 3842 m, führt Dich in ein Seitental der Kasbekregion. Im Winter ist das Dorf Dschuta nicht bewohnt, die Temperaturen sinken auf der Schattenseite des Kuromassivs zu tief. In den warmen Monaten jedoch ist die Gegend ein Paradies! Nach kurzem steilem Aufstieg wandern wir gemütlich bis zum Fuss des Tschauchi, 2575 m. Gesamt 2 Std Fahrt.
Geniesse eine weitere Übernachtung in faszinierender Bergkulisse, im „Alpenhaus“.
wandern13-4 Std., Höhenunterschied 450 m, Schwierigkeitsgrad: leicht restaurant_6755Mittags Picknick, abends besuchen wir Lela und ihre Familie, wir werden dort kompetent bewirtet

6. Tag: Stepanzminda – Wanderung Trusoschlucht/-Hochtal – Stepanzminda
georgia-schwefelquellen.jpg  ein Mönch malt die Tafel zum im Winter neu bezogenen Kloster
Niemand würde vermuten, dass die enge Schlucht hinter dem Dorf Kobi, 1700m, eine derart offene und spektakuläre Landschaft verbirgt. Wir fahren mit dem Geländewagen die Schlucht hinauf und entdecken dann zu Fuss das Hochtal: Rote Schwefelwasserquellen und weisse Mineralsedimente blitzen hervor, kreieren ihr ganz eigenes Szenario. Auf dem Weg kommen wir an zwei Klostern vorbei. Das Ende des Tals wird markiert von bizarren Bergen, die den Weg verstellen. Man fragt sich zu Recht, ob man jetzt am Ende der Welt angekommen sei? Gesamt 2 Std Fahrt. Geniesse die letzte Nacht im Grossen Kaukasus.
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3-4 Std., kein Höhenunterschied, Schwierigkeitsgrad: leicht restaurant_6755Mittags Picknick, der Abend ist frei

7. Tag: Stepanzminda – Panorama Sowjet-Mosaik – Weindegustation bei Iago – Bordschomi
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Vom Grossen zum Kleinen Kaukasus! Falls nicht schon auf der Hinfahrt geschehen, machen wir Stopp beim traumhaft gelegenen Sowjetmosaik-Panorama unterhalb des Kreuzpasses. Wieder in der Ebene angelangt, besuchen wir den Winzer Iago Bitarishvili. Er produziert biologisch, nach alter georgischer Tradition (Kvevri). Probiere seinen Amberwein! Weiterfahrt zum Kurort Bordschomi, 800 m, Südwestgeorgien. Übernachtung im Hotel Palace, Bordschomi. 250 km, 3,75 Std Fahrt.
wandern1Panoramabesuch, 0,5 Std. restaurant_6755Mittagessen/Degustation bei Iagos Familie, der Abend ist frei

8. Tag: Bordschomi – Wanderung Zarenbäder – Vardzia
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Du befindest Dich in ehemaligem Vulkangebiet. Der Ort Bordschomi (Borjomi) war im 19. Jhdt bei den russischen Zaren sehr beliebt. Die liebliche Landschaft und die heilenden Schwefelmineralquellen beeindruckten. Wanderung zu den Zarenbädern – wie wärs mit einem Bad im 32° warmen Schwefelmineralwasserpool? Die Badeanlage ist neu renoviert und befindet sich inmitten prächtiger Natur. Probiere auf dem Weg frisch von der Quelle das berühmte Heilwasser!
Anschliessend Fahrt ins Dreiländereck Georgien-Armenien-Türkei. Übernachtung auf Valodias Landgut bei Vardzia, welches wie eine Oase am Fluss liegt. 110 km, 2 Std Fahrt.
wandern1Spaziergang Zarenbäder 2 Std., kein Höhenunterschied, Schwierigkeitsgrad: leicht. Entdecke den Umschwung von Valodias Landgut! restaurant_6755Mittags Picknick, abends verköstigen uns Valodia und sein Team

9. Tag: Vardzia Höhlenstadt – Parawanipass/Vulkanseen – Tiflis
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Erkunde morgens die Höhlenstadt Vardzia, ein architektonischer Schatz der besonderen Art! Sie wurde in 500 m hohen Tuff-Fels geschlagen und beherbergte alles was zu einer Stadt gehört. Sie war auch Zuflucht für die georgischen Truppen, die den wichtigen Handelsweg bewachten und gegen andere Mächte verteidigten. Nachmittags gehts zurück Richtung Tiflis. Ganz südlich führt uns der Weg an Vulkangebirge vorbei, über den Parawanipass, 2168 m. Das Hochplateau ist touristisch noch kaum erschlossen. Vor allem Armenier, Griechen und Aserbaidschaner wohnen hier. Geniesse die Weite der Landschaft und drei Seen, zwei davon sind vulkanischer Art. Übernachtung in Tiflis, Altstadt, diesmal im angesagten Quartier Chugureti. Das Tbilisi Times Hotel wurde 2017 neu eröffnet. 245 km, 5 Std Fahrt.
wandern1Begehung der Höhlenanlage 1,5 Std. restaurant_6755Mittags Picknick, der Abend ist frei

10. Tag: Tiflis – Ausspannen im Bauerndorf – Tiflis
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Geniesse Tiflis bis 14 Uhr nach Deinem Geschmack. Vielleicht gönnst Du Dir ein traditionelles heisses Schwefelmineralbad im Bäderviertel? In einer halbstündigen Fahrt gehts dann zum 300 m höher gelegenen Bauerndorf Kvischiani, wo Du in den ländlichen Alltag eintauchen und miterleben kannst wie georgischer Frischkäse entsteht. Bis zu diesem Zeitpunkt wirst Du wissen was Tschurtschchelas sind, produziere grad selber welche! Herrlicher Ausblick ins Tifliser Umland mit See. Zum Abschluss der Reise geniessen wir im Garten unter Nussbäumen hausgemachte georgische Spezialitäten und lassen die vergangenen Tage Revue passieren. Übernachtung wiederum im Tbilisi Times Hotel.
wandern1Spaziergang Dorf Kvischiani, 45 min., Höhenunterschied 50 m, Schwierigkeitsgrad: leicht restaurant_6755Mittagessen frei, am späten Nachmittag grillieren wir im privaten Garten

11. Tag: Rückreise von Tiflis

Hotel- und Programmänderungen vorbehalten.

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