Wandern und Kultur, im Detail

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Wandern und Kultur, 11 Tage, 2021

Bitte beachte: Das folgende Reiseprogramm ist die Version 2021 und unterscheidet sich leicht von der 2020er

1. Tag: Anreise nach Tiflis/Tbilisi
Transfer vom Flughafen zum Hotel Old Metekhi in der Altstadt. Gute Mittelklasse, denkmalgeschützt, spektakulär über dem Fluss Mtkvari.

2. Tag: Tiflis StadtTour
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Komme in der neuen Umgebung langsam an, wir zeigen Dir die Altstadt. Tbilisi wurde im 4. Jhdt n. Chr. Hauptstadt Georgiens, sie wurde nach den örtlichen warmen Quellen benannt (tbili heisst auf Georgisch warm). Die Bäderkultur ist bis heute lebendig geblieben, Du wirst das Bäderviertel kennenlernen. In seiner bewegten Geschichte wurde Tiflis von verschiedenen Kulturen beherrscht. Das Aufeinandertreffen von Orient und Okzident ist in der Stadt gut sichtbar. Auf dem Spaziergang durch die engen Gassen sind neben zahlreichen orthodoxen Kirchen auch Stätten anderer Religionen anzutreffen. Flaniere durch das quirlige Altstadtviertel und geniesse das Ambiente von 1001 Nacht! Übernachtung in der Altstadt, Hotel Old Metekhi.
wandern14-5 Std in der Stadt unterwegs, auf den Festungshügel geht’s mit der Gondelbahn
restaurant_6755Mittag- und Abendessen im Spezialitätenrestaurant

3. Tag: Tiflis – Höhlenkloster David Garedscha – Telavi, Kachetien
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Ein Tag der Gegensätze – von der quirligen Hauptstadt in die karge Steppenlandschaft David Garedschas. Auf fast 1000 m, direkt an der Grenze zu Aserbaidschan, liegt zurückgezogen das Höhlenkloster David Garedscha. Es ist das berühmteste Kloster der 13 asyrischen Väter, die im 6. Jh. die Klosterkultur nach Georgien brachten. Erkunde das eigenwillige Klostergelände und geniesse die ungewöhnliche, sehr reizvolle Landschaft. Über den Gombori-Pass, 1620 m, kommst Du gegen Abend ins Alasanital, Georgiens grösstes Weingebiet. Übernachte mitten im Rebgebiet, Weinhotel Arge im Dorf Ruispiri (Telavi). 150 km, gesamt 4,5 Std Fahrt.
wandern1Kloster Garedscha: Besuch der Lavra, Hauptkomplex. Anschliessend, wer gut zu Fuss ist, Spaziergang im Felsgelände restaurant_6755Mittags Picknick, Abendessen im Weinhotel

4. Tag: Ruispiri – Grosser Kaukasus – Wanderung Gergeti-Kirche/-Kloster
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Der Weg in den Grossen Kaukasus führt Dich durch die touristisch noch fast ganz unberührte Region Tianeti, bevor wir auf die Alte Heerstrasse einbiegen, die Russland und Tiflis seit dem 1. Jhdt verbindet. Der Kreuzpass, 2379 m, ist der höchste Punkt dieser spektakulären Fahrt nach Stepanzminda (Heiliger Stefan) auf 1700 m. Das kleine Städtlein unweit der russischen Grenze liegt am Fusse des Kasbek, 5047 m.

Wanderung zur Wallfahrtskirche Gergeti Dreifaltigkeit, 14. Jhdt, die oberhalb von Stepanzminda in den Wolken thront. Bei schönem Wetter wunderbare Aussicht. Übernachtung im Hotel Green Sheep. 173 km, 3.5 Std Fahrt.
wandern1Wanderung Gergeti-Kirche 2.5 Std., Höhenunterschied Auf- und Abstieg je 450 m, Schwierigkeitsgrad: mitel restaurant_6755Mittags Picknick, Abendessen im Hotel

5. Tag: Stepanzminda – Dschuta, Wanderung Berg Tschauchi – Stepanzminda
chaukhi_berg  Im Kazbekgebiet chillt man und frau vor herrlicher Bergwelt
Die „georgischen Dolomiten“ warten! Die Wanderung zum Berg Tschauchi, 3842 m, führt Dich in ein Seitental der Kasbekregion. Im Winter ist das Dorf Dschuta nicht bewohnt, die Temperaturen sinken auf der Schattenseite des Kuromassivs zu tief. In den warmen Monaten jedoch ist die Gegend ein Paradies! Nach kurzem steilem Aufstieg wandern wir jedes in seinem Tempo bis zum Fuss des Tschauchi, 2575 m. Auf der Rundwanderung kommen wir auch an einem wunderbaren kleinen Bergsee vorbei.
Gesamt 2 Std Fahrt. Geniesse eine weitere Übernachtung in faszinierender Bergkulisse, Hotel Green Sheep.
wandern13-4 Std., Höhenunterschied Auf- und Abstieg je 450 m, Schwierigkeitsgrad: mittel restaurant_6755Mittags Picknick, abends bewirtet uns Leila in ihrer grossen Küche, sie macht die besten Chinkali (Teigtaschen) der Region!

6. Tag: Stepanzminda – Wanderung Trusoschlucht/-Hochtal – Stepanzminda
Schwefelquellen, ein Kohlensäurepool und verlassene Dörfer im Trusso-Hochtal  ein Mönch malt die Tafel zum im Winter neu bezogenen Kloster
Niemand würde vermuten, dass die enge Schlucht hinter dem Dorf Kobi, 1700m, eine derart offene und spektakuläre Landschaft verbirgt. Wir fahren mit dem Geländewagen die Schlucht hinauf und entdecken dann zu Fuss das Hochtal: Rote Schwefelwasserquellen und weisse Mineralsedimente blitzen hervor, kreieren ihr ganz eigenes Szenario. Auf dem Weg kommen wir an zwei Klostern vorbei. Das Ende des Tals wird markiert von bizarren Bergen, die den Weg verstellen. Man fragt sich zu Recht, ob man jetzt am Ende der Welt angekommen sei? Geniesse die letzte Nacht im Grossen Kaukasus. Gesamt 2 Std Fahrt.
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3-4 Std., kein Höhenunterschied, Schwierigkeitsgrad: leicht restaurant_6755Mittags Picknick, der Abend ist frei

7. Tag: Stepanzminda – Panorama Sowjet-Mosaik – Weindegustation – Gori – Bordschomi
 mosaik-gudauri2041000889.jpg wein-trauben

Vom Grossen zum Kleinen Kaukasus! Falls nicht schon auf der Hinfahrt geschehen, machen wir Stopp beim traumhaft gelegenen Sowjetmosaik-Panorama unterhalb des Kreuzpasses. Wieder in der Ebene angelangt, besuchen wir den jungen Winzer Bastien Warskotte. Er produziert biologisch, nach alter georgischer Tradition (Kvevri). Probiere seinen Amberwein! Weiterfahrt zum Kurort Bordschomi, 800 m, Südwestgeorgien. Übernachtung im Hotel Palace, Bordschomi. 250 km, 3,75 Std Fahrt.
wandern1Panoramabesuch, 0,5 Std. restaurant_6755Nach der Degustation Mittagessen in Gori, der Geburtsstadt Stalins. Der Abend ist frei

8. Tag: Bordschomi – Wanderung Zarenbäder – Vardzia
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Du befindest Dich in ehemaligem Vulkangebiet. Der Ort Bordschomi (Borjomi) war im 19. Jhdt bei den russischen Zaren sehr beliebt. Sie genossen die liebliche Landschaft und die heilenden Schwefelmineralquellen. Wanderung zu den Zarenbädern – wie wärs mit einem Bad im 32° warmen Schwefelmineralwasserpool? Die Badanlage ist neu renoviert und befindet sich inmitten prächtiger Natur. Probiere auf dem Weg frisch von der Quelle das berühmte Heilwasser!
Anschliessend Fahrt ins Dreiländereck Georgien-Armenien-Türkei. Übernachtung auf Valodias Landgut bei Vardzia, welches wie eine Oase am Fluss liegt. 110 km, 2 Std Fahrt.
wandern1Spaziergang Zarenbäder 2 Std., kein Höhenunterschied, Schwierigkeitsgrad: leicht. Entdecke den Umschwung von Valodias Landgut! restaurant_6755Mittags Picknick, abends verköstigen uns Valodia und sein Team

9. Tag: Vardzia Höhlenstadt – Parawanipass/Vulkanseen – Tiflis
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Erkunde morgens die Höhlenstadt Vardzia, ein architektonischer Schatz der besonderen Art! Sie wurde in 500 m hohen Tuff-Fels geschlagen und beherbergte alles was zu einer Stadt gehört. Sie war auch Zuflucht für die georgischen Truppen, die den wichtigen Handelsweg bewachten und gegen andere Mächte verteidigten. Nachmittags gehts zurück Richtung Tiflis. Ganz südlich führt uns der Weg an Vulkangebirge vorbei, über den Parawanipass, 2168 m. Das Hochplateau ist touristisch noch kaum erschlossen. Vor allem Armenier, Griechen und Aserbaidschaner wohnen hier. Geniesse die Weite der Landschaft und drei Seen, zwei davon sind vulkanischer Art. Übernachtung in Tiflis, Altstadt, diesmal im angesagten Quartier Chugureti, Tbilisi Park Hotel. 245 km, 4.5 Std Fahrt.
wandern1Begehung der Höhlenanlage 1,5 Std. restaurant_6755Mittags Picknick, der Abend ist frei

10. Tag: Tiflis – Marktbesuch und Treffen mit lokalen Künstler*innen
markt grafiti-georgien
Geniesse Tiflis bis 14 Uhr nach Deinem Geschmack. Vielleicht gönnst Du Dir ein traditionelles heisses Schwefelmineralbad im Bäderviertel? Nach einem gemeinsamen Abstecher ins verschlungene Marktviertel der Deserteure triffst Du Vertreter*innen der lokalen Kunstszene. Nutze das Gespräch, um mehr über die Sichtweise hiesiger Kunstschaffender zu erfahren.
Lass uns abends bei georgischen Spezialitäten die im Nu vergangenen, erlebnisreichen Tage feiern! Übernachtung Tbilisi Park Hotel, Tiflis.
wandern1Bummel über das bunte Marktviertel, 1,5 Std restaurant_6755Mittagessen frei, Abendessen im Spezialitätenrestaurant

11. Tag: Rückreise von Tiflis
Wir bringen Dich zum Flughafen.

Hotel- und Programmänderungen vorbehalten.

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