Druckversion: Berge und Schwarzes Meer, 11 Tage
1. Tag: Anreise nach Tiflis/Tbilisi
Du wirst am Flughafen abgeholt, Transfer zum Hotel, Altstadt.
2. Tag: Tiflis StadtTour
Führung durch die Altstadt. Tbilisi ist eine uralte Kulturstadt, sie existierte schon vor unserer Zeit. Tbili heisst auf Georgisch warm. Die heissen Quellen, um die sich die Stadt entwickelte, wurden im Namen verankert. Du wirst das Bäderviertel kennenlernen. In seiner bewegten Geschichte wurde Tiflis von verschiedenen Kulturen beherrscht. Das Aufeinandertreffen von Orient und Okzident ist in der Stadt gut sichtbar. Auf dem Spaziergang durch die engen Gassen sind neben zahlreichen orthodoxen Kirchen auch Stätten anderer Religionen anzutreffen. Flaniere durch das quirlige Altstadtviertel und geniesse das Ambiente von 1001 Nacht! Übernachtung in der Altstadt.
4-5 Std in der Stadt unterwegs, auf den Festungshügel geht’s mit der Gondelbahn
Mittag- und Abendessen in Spezialitätenrestaurants
3. Tag: Tiflis – Grosser Kaukasus – Gergeti-Kirche/Kloster
Der Weg von Tiflis in den Grossen Kaukasus führt Dich über die Alte Heerstrasse, die Russland und Tiflis seit dem 1. Jhdt verbindet. Der Kreuzpass, 2379 m, ist der höchste Punkt dieser spektakulären Fahrt nach Stepanzminda (Heiliger Stefan) auf 1700m. Das kleine Städtlein unweit der russischen Grenze liegt am Fusse des Kasbek, 5047 m.
Wanderung zur Wallfahrtskirche Gergeti Dreifaltigkeit, 14. Jhdt, die oberhalb von Stepanzminda in den Wolken thront. Bei schönem Wetter wunderbare Aussicht. 155 km.
Wanderung Gergeti-Kirche 3 Std., Höhenunterschied 450 m, Schwierigkeitsgrad: leicht/mittel
Mittags Picknick, Abendessen im Spezialitätenrestaurant
4. Tag: Stepanzminda – Wanderung Berg Tschauchi oder Trusoschlucht/-Tal
Es stehen zur Auswahl:
Die „georgischen Dolomiten“
Die Wanderung zum Berg Tschauchi, 3842 m, führt Dich in ein Seitental der Kasbekregion. Im Winter ist das Dorf Dschuta nicht bewohnt, die Temperaturen sinken auf der Schattenseite des Kuromassivs zu tief. In den warmen Monaten jedoch ist die Gegend ein Paradies! Nach kurzem steilem Aufstieg wandern wir gemütlich bis zum Fuss des Tschauchi, 2575 m.
Geniesse eine weitere Übernachtung in faszinierender Bergkulisse.
3-4 Std., Höhenunterschied 450 m, Schwierigkeitsgrad: leicht
Mittags Picknick, Abendessen in Leila’s grosser Küche, sie macht die besten Chinkali (Teigtaschen)!
oder
Trusoschlucht/-Tal
Niemand würde vermuten, dass die enge Schlucht hinter dem Dorf Kobi, 1700m, eine derart offene und spektakuläre Landschaft verbirgt. Wir fahren mit dem Geländewagen die Schlucht hinauf und entdecken dann zu Fuss das Hochtal: Rote Schwefelwasserquellen und weisse Mineralsedimente blitzen hervor, kreieren ihr ganz eigenes Szenario. Auf dem Weg kommen wir an zwei Klostern vorbei. Das Ende des Tals wird markiert von bizarren Bergen, die den Weg verstellen. Man fragt sich zu Recht, ob man jetzt am Ende der Welt angekommen sei?
3-4 Std., kein Höhenunterschied, Schwierigkeitsgrad: leicht
Mittags Picknick, Abendessen in Leila’s grosser Küche, sie macht die besten Chinkali (Teigtaschen)!
5. Tag: Stepanzminda – Panorama Sowjet-Mosaik – Weindegustation bei Iago – Bordschomi
Vom Grossen zum Kleinen Kaukasus! Falls nicht schon auf der Hinfahrt geschehen, machen wir Halt beim traumhaft gelegenen Sowjetmosaik-Panorama unterhalb des Kreuzpasses. Wieder in der Ebene angelangt, besuchen wir den Winzer Iago Bitarishvili. Er produziert biologisch, nach alter georgischer Tradition (Kvevri). Probiere seinen Amberwein! Weiterfahrt zum Kurort Bordschomi, 800 m, Südwestgeorgien. Übernachtung in Bordschomi. 250 km.
Panoramabesuch, 0,5 Std.
Mittagessen/Degustation bei Iagos Familie, der Abend ist frei
6. Tag: Bordschomi – Besuch Zarenbäder (optional) – Vardzia Höhlenstadt
Du befindest Dich in ehemaligem Vulkangebiet. Der Ort Bordschomi (Borjomi) war im 19. Jhdt bei den russischen Zaren sehr beliebt. Die liebliche Landschaft und die heilenden Schwefelmineralquellen beeindruckten. Optional: Wanderung zu den Zarenbädern – wie wärs mit einem Bad im 32° warmen Schwefelmineralwasserpool?
Anschliessend Fahrt ins Dreiländereck Georgien-Armenien-Türkei. Erkunde die Höhlenstadt Vardzia, ein architektonischer Schatz der besonderen Art! Sie wurde in 500 m hohen Fels geschlagen und bot im 12. Jhdt Platz für 50’000 Menschen. Übernachtung auf Valodias Landgut, welches wie eine Oase am Fluss liegt. 110 km.
Spaziergang Zarenbäder 2 Std., kein Höhenunterschied, Schwierigkeitsgrad: leicht. Begehung der Höhlenanlage Vardzia 1,5 Std., sie ist gut gesichert.
Mittags Picknick, abends verköstigen uns Valodia und sein Team
7. Tag: Vardzia – Goderzi-Pass – Mtsvane Tba (Grüner See) – Khulo
Von Vardzia geht’s nach Osten, Richtung Küste. Die Strecke ist touristisch noch fast unberührt. Mit der Überquerung des Goderzi-Passes, 2025 m, kommst Du ins wunderschöne Hinterland der Schwarzmeerküste. Die Strasse ist teilweise naturbelassen. Schnuppere in die ruhige und einfache Welt der georgischen Muslime, die das Gebiet mehrheitlich bevölkern. Auf der Passhöhe machen wir wandernd einen Abstecher zum Grünen See, der idyllisch zwischen Wald und vielen Blumen liegt. Weiterfahrt zum Dorf Khulo, das die längste freihängende Gondelbahn der ehemaligen Sowjetunion bis heute betreibt. Übernachtung in einer einfachen Familienunterkunft. 145 km, 4 Std Fahrt.
Wanderung Grüner See, 2.5 Std ein Weg, der Fahrer holt uns beim See ab. 250 m Höhenunterschied, Schwierigkeitsgrad: leicht.
Mittags im einfachen Beizli, abends in der Familie
8. Tag: Khulo – Besuch Dudelsackbauer und -Spieler – Batumi
Die Küstenregion Ajara hat einen Sonderstatus in Georgien, sie ist Autonome Republik. Geniesse die Fahrt durch das wunderschöne Ajaristskali-Tal. Auf dem Weg kannst du dem Dudelsack-Hersteller und -Spieler Bichiko Diasamidze ins Handwerk schauen und hören – geniesse ein Mittagessen bei seiner Familie! An mittelalterlichen Rundbrücken vorbei gelangst Du ans Schwarze Meer, nach Batumi. Beziehe in Ruhe Dein Zimmer, abends gehts auf den Fischmarkt! Wähle Dein Abendessen an den Verkaufsständen aus und lass Dir den Fisch in einem einfachen Grillbeizli zubereiten (Alternativen in Vegetarisch oder Fleisch sind natürlich auch möglich). 82 km, 2.5 Std.
Tag 9: Batumi
Willkommen im subtropischen Klima der Schwarzmeerküste! Batumi steht für einen ungewöhnlichen Mix: Südländische Altstadt, Hafenromantik und mondäne Bauten, die einem futuristischen Designmagazin entsprungen zu sein scheinen. Sie ist zweitgrösste Stadt Georgiens. Erhole Dich am Strand und geniesse die Strandpromenade – man kann auch ein Velo leihen, sie ist 5 km lang.
Morgens kleine Führung durch die Altstadt, den Rest des Tages kannst Du nach Deinem Gusto gestalten
Auch was den Magen betrifft – Du bist frei!
10. Tag: Batumi – Ausflug Mtirala Nationalpark – Batumi
An Mandarinen, Orangen und Zitronenplantagen entlang gehts in den Mtirala Nationalpark. Der subtropische Wald ist ein grünes Paradies, mit verschlungenen Lianen, wucherndem Rhododendron und Wasserrauschen. Eine Rundwanderung führt Dich mitten ins Geschehen. 56 km.
2 Std., Höhenunterschied 200 m, Schwierigkeitsgrad: leicht
Mittags Picknick, Abendessen im Spezialitätenrestaurant
11. Tag: Rückflug von Batumi oder Rückkehr nach Tiflis, in die Hauptstadt
Wer nicht von Batumi nach Hause reist, kann mit dem Fahrer/Guide zurück nach Tiflis fahren.